Das Ding hat einen Namen. Meistens sogar drei.
Dieselbe Funktion, dasselbe Konzept, dasselbe Produkt — benannt nach dem, was der jeweiligen Abteilung gerade passt. Das fällt intern lange nicht auf. Von außen sieht es aus wie Chaos.
Zum Beispiel:
- ❌ Das Feature heißt im Produkt “Dashboard”, in der Dokumentation “Übersicht” und im Support-Ticket “Startseite”.
- ❌ Sales schreibt “Kunde”, der Vertrag sagt “Auftraggeber”, das Backend kennt nur “User”.
- ❌ “Onboarding”, “Einrichtung”, “Erste Schritte” — eine Reise, drei Karten, kein gemeinsames Ziel.
Eine Bezeichnung ändert das:
- ✅ Vertrag, Produkt, Dokumentation, Support — ein Begriff. Überall.
- ✅ Wer “Dashboard” liest, findet “Dashboard” — im Tutorial, in der Fehlermeldung, im Support-Gespräch.
- ✅ Neue Mitarbeitende fragen nicht, wie etwas heißt. Sie lesen es nach. Und finden dieselbe Antwort.
Gleicher Begriff. Andere Reichweite.
Inkonsistente Terminologie ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Abstimmungen, die nicht stattgefunden haben.